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Helgolandfahrt Mai 2012

Mit den Essener Biologen nach Helgoland

Helgoland Mai 2012

Geht nicht - gibt`s nicht sagte Norbert Kessler, Vorstandsmitglied der GWL, Biologische Sektion, Essen und organisierte mit Hilfe des Internet und seiner bekannt akribischen Vorbereitung eine Reise nach Helgoland für 18 teilnehmende Biologen. Sechs Tage volles Programm. Vom Ökolabor "Hummer-Projekt" auf zum Aquarium. Eine Tagesfahrt auf die Düne mit Führung zu den Seehunden und Kegelrobben und zum Lummenfelsen mit dem Besuch der Helgoländer Vogelwarte. Dazwischen viel Zeit zur Vogel Beobachtung, zum botanisieren und fotografieren. Die Überfahrt mit dem Katamaran "Halunder Jet" war genial und die Reisetabletten konnten im Gepäck bleiben.Unser Hotel auf dem Oberland mit Panaromablick auf die Düne war gut und als Ausgangspunkt sehr geeignet. Mit wenigen Schritten war man bereits in Aktion. Endemischer Klippenkohl, Nordische Trauerschnäpper und Gartenrotschwänze "ohne Ende". Nie habe ich eine größere Anzahl dieser Arten gesehen. Einfach unglaublich. Die Anfangsbedenken- was machen wir denn 5 Tage auf dieser kleinen Insel - waren ganz schnell vergessen und wir schwelgten in unseren Beobachtungen und waren von den organisierten Beiträgen ebenso begeistert. Dass die Inselrundfahrt wegen Bootsreparatur ausgefallen ist, störte nicht; konnten wir deshalb doch noch "jeden Vogel" im Unterland und Oberland anschauen und das muss man auch tun. Zu groß ist die Chance, hier absolute Raritäten zu sehen und jeden Tag ändert sich diese Möglichkeit. Den anwesenden Waldpieper (Anthus hodgsoni yunnanensis) konnten wir allerdings nicht entdecken. Eine neue Art aus dem östlichen Sibirien. Mit 74 gesehenen Vogelarten ist die Beobachtungsliste [138 KB] allerdings nicht schlecht und die hautnahe Beobachtung von brütenden Basstölpel, Trottellummen, Tordalke, Dreizehenmöwen und Heringsmöwen, das war schon absolut Klasse. Eine starke Tour und rundum zufriedene Gesichter aller Teilnehmer. Was will man mehr. Danke Karin und Norbert Kessler. Spitze !
(Bericht: Ekkehard van Haut)

 

Fotos: E. van Haut

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